Ohne großes Aufsehen hat Apple im Laufe des Jahres 2025 den Verkauf von insgesamt 25 Produkten eingestellt. Wie aus Berichten hervorgeht, sind davon Geräte nahezu aller Kategorien betroffen – von iPhones über iPads und Macs bis hin zu Apple Watches und diversem Zubehör.
Eine besonders symbolträchtige Zäsur markierte das Aus des iPhone SE (3. Generation) im Februar 2025. Mit ihm verschwand das letzte iPhone mit Home-Button, Touch-ID, LCD-Display und Lightning-Anschluss aus dem Portfolio. Seither setzt Apple konsequent auf Face-ID, OLED-Displays, USB-C und größere Bildschirmdiagonalen.
iPhones, iPads und Macs im Umbruch
Auch innerhalb der regulären iPhone-Reihe wurde kräftig ausgemistet. So strich Apple mehrere Modelle, darunter das iPhone 14 Plus und 15 Plus sowie weitere ältere Generationen. Insgesamt sollen im Laufe des Jahres sieben iPhone-Modelle aus dem Verkauf genommen worden sein.
Bei den iPads und Macs fiel der Umbau zwar weniger radikal aus, folgte aber dem gleichen Prinzip: Ältere Versionen wie das iPad Pro mit M4, das iPad Air mit M2 oder verschiedene MacBook-Air-Modelle mit M2- und M3-Chips verschwanden – sie machten Platz für ihre jeweiligen Nachfolger. Ebenfalls ersetzt wurden der Mac Studio mit M2 Max und M2 Ultra sowie bestimmte MacBook-Pro-Varianten.
Neue Linie bei Watch, AirPods und Zubehör
Im Wearable-Bereich stellte Apple die Apple Watch Series 10, die Ultra 2 sowie die SE (2. Generation) ein und ersetzte sie durch neuere Modelle. Gleiches gilt für die AirPods Pro 2, die der dritten Generation weichen mussten.
Auch beim Zubehör wurde aufgeräumt: Mehrere Ladegeräte und Adapter verschwanden aus dem Sortiment oder wurden modernisiert. Besonders deutlich wird der eingeschlagene Kurswechsel beim Aus des Lightning-auf-3,5-mm-Audiokabels – dem letzten Relikt der alten Lightning-Ära.
Unterm Strich verfolgt Apple mit diesen Maßnahmen ein klares Ziel: Ein einheitliches, modernes Ökosystem, das konsequent auf USB-C, aktuelle Chips und ein zeitgemäßes Design setzt.
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