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Das Xiaomi Pad 8 Pro im Test – Leistung, Helligkeit und Akkulaufzeit unter der Lupe
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Das Xiaomi Pad 8 Pro ist der jüngste Versuch des chinesischen Herstellers, sich im Premium-Segment der Android-Tablets zu etablieren. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung ab 599 Euro für die 8/256-GB-Version positioniert sich das Gerät klar in der oberen Mittelklasse – tatsächlich sind aber bereits Angebote ab etwa 520 Euro zu finden. Doch was erhält man für dieses Geld? Der Fokus liegt eindeutig auf messbarer Leistung, hoher Displayhelligkeit und einer überdurchschnittlichen Akkulaufzeit. Ein genauer Blick auf die Benchmark-Ergebnisse lohnt sich.
Angetrieben wird das Pad 8 Pro vom Qualcomm Snapdragon 8 Elite, einem aktuellen High-End-SoC. Die Messwerte belegen den Anspruch: Im Geekbench 6 erreicht das Tablet 2.966 Punkte im Single-Core und beeindruckende 9.059 Punkte im Multi-Core. Damit ist es bestens für anspruchsvolles Multitasking, das Bearbeiten großer Dateien oder rechenintensive Apps gerüstet. Die Grafikleistung wird durch den 3DMark Wild Life Extreme mit 6.208 Punkten untermauert – ein Wert, der flüssiges Gaming in hohen Detailstufen verspricht. Besonders für Nutzer, die ihr Tablet auch als mobile Spielkonsole nutzen möchten, ist dies ein starkes Argument.
Beim Display setzt Xiaomi jedoch nicht auf OLED, sondern auf ein 3,2K-LCD. Das mag für Puristen ein Nachteil sein, da Schwarzwerte und Kontrast in dunklen Szenen nicht an OLED heranreichen. Doch im Alltag punktet das LCD mit einer außergewöhnlichen Helligkeit. Messungen im Testlabor ergaben 653 Nits im Normalbetrieb und bis zu 849 Nits im Boost-Modus. Gerade bei hellen Umgebungsbedingungen, etwa im Freien oder in gut beleuchteten Büros, bleibt der Bildschirm hervorragend ablesbar. Für Videostreaming, Web-Browsing oder das Arbeiten mit Dokumenten unterwegs ist das ein entscheidender Vorteil.
Ein weiteres Highlight ist die Akkulaufzeit. Mit 13 Stunden und 16 Minuten im standardisierten Test übertrifft das Xiaomi Pad 8 Pro viele Konkurrenten mit vergleichbarer Leistung. In der Praxis bedeutet das: Ein Arbeitstag mit häufigen Videokonferenzen, Notizen und Medienkonsum ist problemlos machbar, bei sparsameren Einstellungen sind sogar zwei Tage möglich. Die Kombination aus High-End-SoC und langer Laufzeit ist selten – viele leistungsstarke Tablets müssen hier Kompromisse eingehen. Xiaomi gelingt es offenbar, die Effizienz des Snapdragon 8 Elite mit einem großzügig dimensionierten Akku zu paaren.
Zusammenfassend richtet sich das Pad 8 Pro an Anwender, die keine Abstriche bei der Reaktionsgeschwindigkeit machen wollen, aber auch nicht auf eine lange Nutzungsdauer verzichten möchten. Die hohe Displayhelligkeit macht es zu einem idealen Begleiter für Unterwegs. Wer hingegen perfekte Schwarzwerte und OLED-typischen Kontrast sucht, sollte die LCD-Entscheidung kritisch prüfen. Insgesamt liefert Xiaomi ein leistungsstarkes Allround-Tablet, das in den Kategorien Performance, Helligkeit und Ausdauer mit echten Messwerten überzeugt.
JBL Live 4-Serie – Drei In-Ear-Modelle für unterschiedliche Hörgewohnheiten
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Seit über 80 Jahren steht JBL an der Schnittstelle von Musik und Lifestyle. Mit der neuen Live 4-Serie präsentiert der US-amerikanische Hersteller drei In-Ear-Kopfhörer, die sich in ihrer Trageweise und ihrem Design gezielt voneinander unterscheiden. Die Serie umfasst die Modelle Buds, Beam und Flex – jeweils ausgelegt auf die individuellen Vorlieben von Musikfans. Während die JBL Live Buds auf ein kompaktes, unauffälliges Formfaktor setzen, bietet die Variante Beam einen Silikonaufsatz, der für einen geschlossenen Sitz im Ohr sorgt. Dies ist besonders für Nutzer interessant, die Wert auf eine gute passive Abdichtung gegen Umgebungsgeräusche legen. Das dritte Modell, der JBL Live Flex, richtet sich an Hörer, die ein halboffenes Design ohne Silikonaufsatz bevorzugen – eine Bauweise, die oft als luftiger und weniger isolierend empfunden wird.
Alle drei Versionen werden mit einem sogenannten Smart Charging Case ausgeliefert, das mit dem Betriebssystem JBL Smart OS 3.0 läuft. Die Besonderheit dieses Cases: Es verfügt über ein integriertes Display. Über dieses Display lassen sich direkt am Ladecase die Wiedergabe steuern und sogar ein Equalizer anpassen, ohne dass das Smartphone ausgepackt werden muss. JBL verspricht dank neuer Treiber einen satteren Sound und eine bessere Stimmwiedergabe. Die technische Grundlage für hochauflösendes Hören wird durch ein Hi-Res-Audio-Zertifikat bestätigt. Alle drei Modelle sind mit adaptivem Noise Cancelling (True Adaptive Noise Cancelling 2.0) ausgestattet, das Umgebungsgeräusche in Echtzeit unterdrückt. Sechs eingebaute Mikrofone nehmen den Schall auf und ermöglichen so eine effektive Geräuschunterdrückung sowie klare Telefongespräche.
Besonders beachtlich ist die Akkulaufzeit: Beim JBL Live Flex gibt der Hersteller bis zu 50 Stunden Wiedergabe an – ein Wert, der selbst für vielreisende Musikliebhaber mehr als ausreichend sein dürfte. Die Gehäuse der In-Ears sind zudem gegen das Eindringen von Wasser und Staub geschützt, was sie zu robusten Begleitern für den Alltag und für sportliche Aktivitäten macht. Die Treibergröße variiert leicht: Während die Modelle Buds und Beam auf 10-mm-Dynamiktreiber setzen, verwendet der Live Flex einen etwas größeren 12-mm-Dynamiktreiber. Alle drei kosten einheitlich 200 Euro und werden ab dem 12. Mai 2026 im Handel erhältlich sein. Mit dieser Serie gelingt es JBL, für jede Präferenz – ob geschlossen, mit Silikonaufsatz oder halboffen – das passende Produkt anzubieten, ohne auf moderne Features wie adaptives Noise Cancelling und Hi-Res-Audio verzichten zu müssen.
Honor Magic8 Pro im Test – Lohnt sich der Sprung in die Oberklasse?
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Nach den schwierigen Jahren als Huawei-Ableger hat Honor einen beeindruckenden Wandel vollzogen. Die komplette Abspaltung zwang das Unternehmen zu einem Neuanfang – doch dieser gelang mehr als nur gut. Heute misst sich Honor mit den etablierten Größen Samsung, Apple und Xiaomi. Das neue Magic8 Pro zeigt, wie ernst es der Hersteller mit der Leistungskrone meint.
Benchmark-verdächtige Performance
Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 5 bildet das Fundament des Magic8 Pro. Die acht Kerne – zwei mit 4,3 GHz und sechs mit 3,62 GHz – liefern Rohleistung, die selbst anspruchsvolle Anwendungen wie 3D-Spiele oder Videobearbeitung mühelos stemmen. In Benchmarks dürfte das Gerät ganz vorne mitspielen. Die überarbeitete Adreno-GPU sorgt für flüssige Bildraten, die Hexagon-NPU beschleunigt KI-Funktionen wie Echtzeitübersetzung oder Bildoptimierung um 37 Prozent gegenüber dem Vorgänger. Mit 12 oder 16 GB LPDDR5x-RAM und bis zu einem Terabyte UFS-Speicher ist das Magic8 Pro bestens für die kommenden Jahre gerüstet.
Übertragungsgeschwindigkeit: Marketing oder Mehrwert?
Das X85-Modem ermöglicht theoretische Downloadraten von 12,5 Gbit/s – ein Wert, der derzeit kaum ausgeschöpft wird. Honor bewirbt dies als „5,5G“, was jedoch kein standardisierter Begriff ist. Tatsächlich profitieren Nutzer schon heute von stabileren Verbindungen und geringeren Latenzen, besonders in dicht besiedelten Gebieten. Zusammen mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0 bietet das Magic8 Pro eine Konnektivität, die als zukunftssicher gelten kann.
Kameras: Der 200-Megapixel-Vorteil in der Praxis
Während viele Hersteller auf hohe Megapixelzahlen bei der Hauptkamera setzen, geht Honor einen anderen Weg: 50 Megapixel für den Hauptsensor, aber satte 200 Megapixel für den Tele- und Nachtmodus. Das klingt paradox, hat aber einen klaren Grund: Je mehr Bildinformationen der Teleobjektiv liefert, desto besser kann die KI Verluste durch Zoom oder Dunkelheit ausgleichen. In der Praxis bedeutet das gestochen scharfe 5-fach-Zooms und Nachtaufnahmen mit erstaunlich wenig Bildrauschen. Die Bildverarbeitung profitiert massiv von der NPU des Snapdragon-Chips.
Display und Akkulaufzeit – Ein echtes Highlight
Das 6,71 Zoll große OLED-Display gehört zum Besten, was der Markt aktuell bietet: 120 Hz, eine Auflösung von 2.808 × 1.256 Pixeln und eine Spitzenhelligkeit von 6.000 Nits. Damit übertrifft es selbst das iPhone 15 Pro Max in der Sonnenlichtlesbarkeit. Die Akkukapazität von 7.100 mAh ist schlichtweg herausragend. Die Kohlenstoff-Silizium-Technologie erlaubt höhere Energiedichten als herkömmliche Lithium-Ionen-Zellen. Honor verwendet sie bereits seit dem Magic6 Pro ohne größere Probleme – die anfängliche Skepsis wegen der mechanischen Empfindlichkeit scheint überwunden. Mit einer vollen Ladung kommen Vielfachnutzer problemlos über anderthalb Tage, bei moderater Nutzung sogar zwei Tage.
Preis-Leistungs-Betrachtung
Die kleineren 12/512-GB-Variante soll in Deutschland voraussichtlich 999 Euro kosten, das Topmodell mit 16 GB RAM und 1 TB Speicher 1.199 Euro. Damit liegt das Magic8 Pro auf Augenhöhe mit Samsungs Galaxy S24 Ultra und dem iPhone 15 Pro Max – allerdings bietet Honor teils bessere Akku- und Displaywerte. Ob sich der Kauf lohnt, hängt von den Prioritäten ab: Wer maximale Helligkeit, herausragende Akkulaufzeit und eine innovative Kameratechnik schätzt, findet hier ein Top-Gerät. Abstriche muss man bei der Software-Updates-Politik machen – hier sind Samsung und Google oft schneller. Insgesamt ist das Magic8 Pro ein beeindruckendes Statement von Honor und zeigt, dass der einstige Huawei-Ableger endgültig in der Champions League angekommen ist.
Honor Magic V6 – Technische Überlegenheit trifft auf durchdachtes Design
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Mit dem Magic V6 beweist Honor einmal mehr, dass faltbare Smartphones längst keine Kompromisse mehr erzwingen. Während frühe Falt-Handys oft dick, schwer oder anfällig waren, setzt das Magic V6 neue Benchmarks in Sachen Portabilität, Leistung und Benutzerfreundlichkeit. Das Gerät ist das Ergebnis jahrelanger Optimierungen – von der Display-Technologie über die Akku-Aufteilung bis hin zur Schutzklasse.
Beginnen wir mit den technischen Kernmerkmalen: Das Magic V6 wird vom Snapdragon 8 Elite Gen 5 angetrieben, dem aktuell schnellsten Smartphone-Chip auf dem Markt. Diese Plattform ermöglicht nicht nur flüssige Animationen und blitzschnelle App-Starts, sondern auch anspruchsvolle Gaming-Sessions und KI-gestützte Funktionen. In Kombination mit den zwei Displays – 6,52 Zoll außen und 7,95 Zoll innen – ergibt sich ein extrem vielseitiges Nutzungserlebnis. Besonders die Software ist mittlerweile ausgereift: Honor bietet zahlreiche Optionen, um das größere Display effektiv zu nutzen, etwa App-Paare, intuitive Gestensteuerung und einen flexiblen Split-Screen-Modus.
Die Akkutechnologie ist ein weiteres Highlight. Mit einer Gesamtkapazität von 6660 mAh, verteilt auf zwei Zellen (jeweils eine pro Displayhälfte), gehört das Magic V6 zu den ausdauerndsten faltbaren Geräten überhaupt. Trotz der dünnen Bauweise von nur 8,75 mm im gefalteten Zustand und einem Gewicht von 219 Gramm ist es Honor gelungen, einen großen Akku zu verbauen. Das ist besonders bemerkenswert, weil viele konkurrierende Falt-Smartphones entweder dicker sind oder weniger Kapazität bieten. Dazu kommt der IP68/69-Schutz – eine Zertifizierung, die das Gerät nicht nur gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen, sondern auch gegen heiße Wasserstrahlen absichert. Das macht das Magic V6 auch für den Einsatz im Alltag bei Regen oder in staubigen Umgebungen bedenkenlos nutzbar.
Die Display-Falte, ein jahrelanges Ärgernis bei faltbaren Geräten, ist beim Magic V6 deutlich weniger spürbar als bei den Vorgängern. Honor hat hier offenbar eine verbesserte Scharniertechnologie sowie neue Materialien eingesetzt. Zusätzlich sorgt eine Antireflexschicht dafür, dass Spiegelungen minimiert werden – besonders vorteilhaft bei direktem Sonnenlicht oder heller Bürobeleuchtung.
Was die Verfügbarkeit betrifft, so nennt Honor einen Marktstart in der zweiten Jahreshälfte 2026. Das bedeutet, dass noch einige Monate ins Land gehen werden, bis das Gerät in den Handel kommt. Entsprechend sind auch die Kameraspezifikationen bislang nicht bekannt – hier darf man aber auf Fortschritte gegenüber dem Magic V3 hoffen. Der Preis des Vorgängers lag bei 1499,90 Euro; aufgrund der verbesserten Technologie und des hochwertigeren Chipsatzes könnte das Magic V6 jedoch geringfügig teurer ausfallen. Offiziell bestätigt ist das noch nicht.
Farbtechnisch wird es neben der eleganten Rot-Gold-Variante weitere Optionen zum Start geben. Insgesamt zeigt sich: Das Honor Magic V6 ist derzeit das dünnste, leichteste und leistungsstärkste faltbare Smartphone am Markt. Es richtet sich an Technikbegeisterte, Vielnutzer und alle, die sich von der Zukunft des mobilen Computings nicht mehr abbringen lassen wollen. Mit seiner Kombination aus Kompaktheit, Ausdauer und Rechenpower setzt es einen neuen Standard – und lässt die Konkurrenz einmal mehr alt aussehen.
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