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Honor Magic V6 vs. Magic V5: Ein Generationenvergleich der Extraklasse

Die Welt der Foldables ist derzeit die einzige Kategorie im Smartphone-Markt, in der noch echte Innovationssprünge spürbar sind. Während sich klassische Flaggschiffe oft nur noch in Nuancen voneinander unterscheiden, treiben Hersteller wie Honor die Entwicklung bei ihren faltbaren Geräten kontinuierlich voran. Mit dem Magic V6 hat Honor nun sein neuestes Falt-Flaggschiff vorgestellt und stellt sich der Frage, wie groß der Fortschritt gegenüber dem Vorgänger Magic V5 tatsächlich ist.

Design und Verarbeitung: Eleganz trifft auf Robustheit
Schon auf den ersten Blick wird klar, dass Honor bei beiden Generationen großen Wert auf ein eigenständiges Design legt. Das Magic V6 ist mit einer Faltdicke von ca. 4 Millimetern extrem dünn und liegt zugeklappt mit 8,75 bis 9,0 Millimetern auf dem Niveau des Vorgängers. Das Gewicht von 224 Gramm ist für ein Gerät dieser Größenklasse völlig akzeptabel, zumal Honor dem V6 einen deutlich größeren Akku spendiert hat. Ein echter Gamechanger ist jedoch die IP69-Zertifizierung, die das Magic V6 mitbringt. Diese Schutzklasse ist im Foldable-Segment derzeit eine absolute Ausnahme und stellt die IP59-Zertifizierung des Magic V5 deutlich in den Schatten. Die Rückseite aus strukturiertem Kunstleder in einem markanten Rot, die feinen Gravuren am Scharnier und die gebürsteten Rahmen verleihen dem V6 eine hochwertige Haptik, die sich in dieser Form nur wenige Konkurrenten trauen.

Display: Mehr Helligkeit und erstmals Stiftunterstützung auf beiden Seiten
Beim Display bewegen sich beide Generationen auf höchstem Niveau. Beide Modelle bieten ein rund 8 Zoll großes LTPO-OLED-Innendisplay mit einer adaptiven Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz. Honor hat beim Magic V6 jedoch einige entscheidende Verbesserungen vorgenommen. Das Außendisplay wächst auf 6,5 Zoll, die Ränder schrumpfen auf unter zwei Millimeter, und das Format wirkt moderner. Ein großes Plus ist die erstmalige Stiftunterstützung auch auf dem Außendisplay – beim Vorgänger war der Magic Pen nur auf dem Hauptdisplay nutzbar. Messungen im Labor zeigen zudem, dass die Boost-Helligkeit von 1.175 auf 1.223 cd/m² gestiegen ist. Noch bedeutender sind jedoch die verbesserten Kontrastwerte, die insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung für eine deutlich bessere Ablesbarkeit sorgen. Die Bewertung des Testlabors bestätigt diesen Eindruck: Das Magic V6 erreicht mit 34 von 35 Punkten die Note „überragend“, während das V5 mit 33 Punkten noch ein „sehr gut“ erzielte.

Leistung und Akku: Ein neuer Maßstab bei der Laufzeit
Unter der Haube arbeitet im Magic V6 der neuere Snapdragon 8 Elite Gen 5, während das V5 noch den Snapdragon 8 Elite verbaut hat. Beide Prozessoren bieten mehr als genug Leistung für Multitasking, Gaming und kreative Anwendungen. Das V6 punktet jedoch mit einem überarbeiteten Kühlsystem und einem zusätzlichen E2 Power Enhanced Chip, was zu einer höheren Leistungsstabilität bei längerer Last führt. Ein Gigant ist der Akku des Magic V6: Mit 6.660 mAh übertrifft er den ohnehin schon großen 5.820-mAh-Akku des V5 deutlich. Im Laufzeittest erreicht das neue Modell beeindruckende 17:13 Stunden – ein neuer Rekord im Foldable-Segment, während das V5 mit 14:52 Stunden immer noch sehr stark abschneidet. Auch die Ladegeschwindigkeit wurde erhöht: 80 Watt kabelgebunden und 66 Watt kabellos lassen das V6 nach 19 Minuten die 50-Prozent-Marke erreichen.

Fazit zum Vergleich: Ein würdiger Nachfolger
Das Honor Magic V6 ist ohne Zweifel die derzeit technisch beste Faltvariante auf dem Markt. Es bietet ein ausgereifteres Display, eine längere Akkulaufzeit und eine bessere Robustheit. Besitzer eines Magic V5 müssen jedoch nicht zwangsläufig wechseln, da der Vorgänger immer noch eines der stärksten Foldables ist und von derselben siebenjährigen Update-Garantie profitiert.

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Redmi Headphones Neo im Test – Langer Atem, zwei Gesichter

Xiaomi erweitert sein Audio-Portfolio konsequent nach unten – nicht im Preis, sondern im Gewicht der Argumente. Mit den Redmi Headphones Neo bringt der chinesische Elektronikriese ein Over-Ear-Modell, das auf den ersten Blick unspektakulär wirkt, bei genauerer Betrachtung jedoch einige kluge Entscheidungen offenbart. Der Preis von 74,99 Euro platziert die Kopfhörer im Einsteiger-Mittelklasse-Segment, doch die technische Ausstattung lässt aufhorchen.

Herzstück ist ein 600-mAh-Akku, der im reinen Bluetooth-Betrieb ohne aktive Geräuschunterdrückung eine Wiedergabezeit von bis zu 72 Stunden ermöglichen soll. Das ist ein Spitzenwert in dieser Preisklasse – selbst viele Modelle für über 150 Euro kommen selten über 50 Stunden. Die Ladebuchse ist ein moderner USB-C-Anschluss, was angesichts des Preises nicht selbstverständlich ist. Allerdings muss der Nutzer einen Kompromiss eingehen: Schaltet man das Active Noise Cancelling (ANC) zu, schrumpft die Laufzeit deutlich – Xiaomi nennt keine genaue Zahl, aber Erfahrungswerte legen eine Reduktion um etwa 30 bis 40 Prozent nahe. Wer also auf ruhende Umgebung angewiesen ist, sollte den Ladeadapter griffbereit halten.

Besonders interessant ist die doppelte Verbindungsstrategie. Drahtlos über Bluetooth 5.4 wird eine Reichweite von zehn Metern und ein Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz geboten – das ist der Standard für verlustbehaftete Streaming-Codecs wie SBC oder AAC. Für den Alltag mit Smartphone, Podcasts oder Telefonkonferenzen völlig ausreichend. Doch die Redmi Headphones Neo können mehr: Über das beiliegende USB-C-Kabel (oder ein beliebiges Datenkabel) lässt sich der Kopfhörer als kabelgebundenes USB-Audio-Device betreiben. In diesem Modus hebt sich der Frequenzbereich auf beachtliche 40 kHz an – das ist Hi-Res-Audio-tauglich, auch wenn der offizielle Hi-Res-Aufkleber fehlt. Dieser Modus adressiert eindeutig die Zielgruppe, die Wert auf verlustfreie Wiedergabe legt: Toningenieure im Home-Studio, Gamer, die Latenz vermeiden wollen, oder Musikliebhaber mit FLAC-Sammlungen. Der Klangcharakter ändert sich spürbar – die Bässe werden straffer, die Höhen luftiger, die Mitten präsenter. Wer einmal den kabelgebundenen Modus gehört hat, wird den drahtlosen Betrieb nur noch für unterwegs nutzen.

Der Tragekomfort wurde nicht vernachlässigt. Die Ohrmuscheln umschließen das Ohr vollständig – ein sogenannter circumauraler Aufbau –, was den Druck auf die Ohrmuschel reduziert und bei langen Sessions (etwa beim Arbeiten oder Zocken) für Entlastung sorgt. Das Design ist schlicht, fast schon zurückhaltend: minimalistische Bügelkonstruktion, matte Oberflächen, keine aufdringlichen Logos. Die Farben Obsidian Black und Sand White wirken edel und zeitlos. Allerdings fehlen Polsterungen im Kopfbügel, die bei manchen Konkurrenten für zusätzlichen Komfort sorgen – hier spart Xiaomi offenbar Gewicht (das Modell wiegt unter 200 Gramm). Insgesamt ein ausgewogenes Gesamtpaket, das vor allem durch die Akkulaufzeit und die Flexibilität der Anschlüsse überzeugt. Wer häufig zwischen mobiler Nutzung und stationärem High-End-Hören wechselt, findet hier einen treuen Begleiter. Abstriche muss man bei der ANC-Wirkung machen – sie ist vorhanden, aber nicht auf dem Niveau der Premium-Marken. Für 75 Euro bekommt man jedoch selten so viel Technik geboten.

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Technischer Prüfbericht – Die neue Generation der E-Book-Reader im Vergleich

Die Digitalisierung des Lesens hat längst den Massenmarkt erreicht, doch die Geräteklasse der E-Book-Reader galt lange als technisch ausgereift, aber wenig innovativ. Das hat sich in den letzten Monaten grundlegend geändert. Mit dem Einzug von Farbe-E-Ink-Displays erlebt der Markt eine Renaissance, die sowohl Hersteller als auch Konsumenten gleichermaßen fordert. Der aktuelle Test der Stiftung Warentest (oder eines vergleichbaren unabhängigen Labors) liefert nun erstmals belastbare Daten, die über reine Marketingversprechen hinausgehen.

Im Fokus stehen drei Modelle: der Tolino Vision Color, der Tolino Shine (5. Generation) und der Amazon Kindle Colorsoft. Messungen und Praxistests zeigen ein klares Profil für jedes Gerät. Der Tolino Vision Color, ausgezeichnet als Testsieger, punktet vor allem mit seiner taktilen Bedienung. Die integrierten physischen Tasten am unteren Rand des Rahmens ermöglichen ein Blättern, das selbst bei ruckelnden U-Bahn-Fahrten oder im Stehen präzise und ermüdungsfrei bleibt. Die Verarbeitungsqualität wird als „hervorragend“ bewertet – das Gehäuse liegt griffig in der Hand, und die Materialübergänge sind spaltfrei. Der Farbbildschirm löst mit 150 dpi im Farbmodus auf, was für E-Ink-Verhältnisse beachtlich ist, jedoch klar unterhalb der Tablet-Niveaus bleibt. Im Schwarz-Weiß-Modus steigt die Auflösung auf 300 dpi, sodass Texte gestochen scharf erscheinen. Die integrierte Bluetooth-Schnittstelle für Hörbücher funktionierte im Test zuverlässig, die Kopplung mit Kopfhörern gelang innerhalb von Sekunden.

Der Amazon Kindle Colorsoft hingegen wird als „flink und hochwertig“ beschrieben, aber nicht als perfekt. Die Messungen zeigen, dass die Farbdarstellung etwas matter ausfällt als beim Tolino – die Sättigung ist geringer, und bei hellen Pastelltönen kommt es zu leichten Überstrahlungen. Dafür glänzt der Kindle mit einer extrem schnellen Seitenwechselgeschwindigkeit, die selbst bei grafisch aufwendigen PDFs flüssig bleibt. Die Verarbeitung ist makellos, aber das geschlossene Ökosystem Amazons schränkt die Nutzerfreiheit ein – Bücher müssen primär über den hauseigenen Store bezogen werden.

Der preisgünstige Tolino Shine (5. Gen.) verzichtet bewusst auf Farbe. Sein 6-Zoll-Display bietet nur 300 dpi in Graustufen, aber genau das macht ihn zum Spezialisten für reinen Text. Die Helligkeitsverteilung ist gleichmäßig, und die Touch-Eingabe reagiert präzise, ohne Fehlberührungen. Der interne Speicher ist mit 16 GB ausreichend bemessen, und die Onleihe-Anbindung ermöglicht den Zugriff auf öffentliche Bibliotheken. Technisch gesehen fehlt es ihm an nichts Wesentlichem – außer an Farbtauglichkeit und den physischen Tasten.

Ein wichtiger technischer Aspekt, der im Testbericht hervorgehoben wird, ist die Akkulaufzeit. Alle drei Geräte erreichen bei täglicher Lesezeit von einer Stunde und eingeschalteter Beleuchtung etwa vier bis sechs Wochen. Die Ladezeiten variieren: Der Kindle lädt mit USB-C in 2,5 Stunden voll, der Tolino Vision Color benötigt knapp drei Stunden. Die Cloud-Dienste funktionieren bei allen reibungslos, wobei die Tolino-Cloud eine bessere Synchronisation über verschiedene Händler hinweg bietet.

Zusammenfassend zeigt der Test, dass die technische Reife der E-Book-Reader auf einem hohen Niveau angekommen ist. Die Unterschiede liegen in den Detailentscheidungen – Farbe ja oder nein, physische Tasten oder reiner Touch, offenes oder geschlossenes Ökosystem. Für Technikaffine, die Wert auf Messbares legen, ist der Tolino Vision Color die erste Wahl, während der Kindle Colorsoft für Amazon-Treue und der Shine für Puristen ohne Farbanspruch ideal ist.

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Ausführlicher Testbericht – Das Poco F8 Ultra im Praxischeck

Das Xiaomi Poco F8 Ultra will beweisen, dass High-End-Smartphones nicht automatisch vierstellige Preise kosten müssen. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 829 Euro für die 12/256-GB-Variante und 899 Euro für das 16/512-GB-Modell positioniert sich das Gerät klar unterhalb der etablierten Flaggschiffe. Doch wie der Handel zeigt, sind die tatsächlichen Straßenpreise noch deutlich attraktiver: Rund 630 Euro für die Basisversion und unter 750 Euro für das größere Modell machen das Poco F8 Ultra zu einem echten Schnäppchenjäger-Tipp. Unser ausführlicher Test zeigt, wo die Stärken und Schwächen liegen.

Display und Verarbeitung: Riesige Leinwand mit Helligkeitsvorteilen
Das 6,9 Zoll große OLED-Display ist eines der ersten Dinge, die ins Auge fallen. Mit einer Auflösung von 1.200 x 2.608 Pixeln und einer adaptiven Bildwiederholrate von 120 Hz liefert es gestochen scharfe und flüssige Bilder. Besonders positiv überrascht die Helligkeit: 791 cd/m² im Normalbetrieb und bis zu 1.042 cd/m² im Boost-Modus sorgen dafür, dass selbst bei direkter Sonneneinstrahlung keine Ableseprobleme auftreten. Die adaptive Technik passt die Frequenz intelligent an den jeweiligen Nutzungskontext an – beim Lesen von E-Mails sinkt sie auf 60 Hz oder weniger, beim Zocken oder Scrollen wird sie auf volle 120 Hz hochgefahren. Das schont den Akku, ohne dass der Nutzer Einbußen bei der Bedienfreundlichkeit spürt.

Allerdings hat die Displaygröße auch einen Nachteil: Das Poco F8 Ultra ist mit 163 x 78 x 8 mm und 220 Gramm kein handliches Gerät. Wer kleine Hände oder enge Hosentaschen hat, könnte schnell an seine Grenzen stoßen. Andererseits ist genau diese Größe ideal für Multimedia-Enthusiasten, die viel unterwegs streamen, spielen oder in sozialen Netzwerken unterwegs sind. Hier trifft das Smartphone genau den Nerv der Zielgruppe, die maximale Bildfläche gegenüber Kompaktheit priorisiert.

Leistung: Snapdragon-Power mit einer Schwäche
Unter der Haube arbeitet der aktuelle Snapdragon 8 Elite Gen 5, gepaart mit bis zu 16 GB RAM. Unsere Benchmark-Messungen sind beeindruckend: Im AnTuTu erreicht das Gerät 3,79 Millionen Punkte, Geekbench 6 liefert 3.620 Single-Core- und 10.880 Multi-Core-Punkte, und im 3DMark Wild Life Extreme schafft es 7.273 Punkte. Das sind Werte auf dem Niveau der besten Smartphones des Jahres – theoretisch. Praktisch fällt jedoch ein Hitzeproblem auf: Bei längerer Volllast, etwa im Stresstest oder bei grafikintensiven Spielen, drosselt das System massiv. In Extremfällen brachen sogar einige Durchläufe ab. Wer also plant, das Gerät regelmäßig für anspruchsvolle Spiele über längere Zeiträume zu nutzen, sollte dies im Hinterkopf behalten. Für kurze Sprints und den alltäglichen Gebrauch reicht die Leistung aber mehr als aus.

Kamera: Drei 50-MP-Sensoren mit 5-fach-Tele als Highlight
Die Kameraausstattung ist für diese Preisklasse außergewöhnlich. Statt auf einen hochauflösenden Hauptsensor und zwei Füllsensoren zu setzen, verbaut Xiaomi gleich drei 50-Megapixel-Kameras. Eine 32-Megapixel-Frontkamera rundet das Paket ab. Das besondere Feature ist das 5-fach-Teleobjektiv, das in dieser Preisregion eine Seltenheit darstellt. Es ermöglicht gestochen scharfe Porträts, Detailaufnahmen von weit entfernten Motiven und eine echte optische Vergrößerung, die nicht an digitale Unschärfe grenzt. In unseren Tests vergaben wir für die Kamera 93 Punkte und das Urteil „sehr gut“. Die Bilder zeigen eine natürliche Farbwiedergabe, gute Dynamik und wenig Rauschen – selbst bei schlechten Lichtverhältnissen.

Fazit des Testabschnitts
Das Poco F8 Ultra ist ein rundum gelungenes Smartphone, das nur in wenigen Punkten Abstriche macht. Die Gesamtbewertung von 437 von 500 Punkten und das Prädikat „sehr gut“ unterstreichen das positive Gesamtbild. Besonders Akkulaufzeit, Ladegeschwindigkeit, Kamera und Leistung überzeugen auf ganzer Linie. Wer mit Größe und Gewicht leben kann und einen nur durchschnittlichen 5G-Empfang verschmerzt, erhält hier ein Gerät, das mit weitaus teureren Konkurrenten mithalten kann.

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Sony 1000X The Collexion – Zehnjähriges Jubiläum trifft auf exklusives Design

Zum zehnten Geburtstag der erfolgreichen 1000X-Serie hat Sony eine besondere Überraschung parat: Mit dem Sony 1000X The Collexion präsentiert der japanische Elektronikkonzern einen neuen Over-Ear-Kopfhörer, der sich deutlich von den bisherigen Modellen abhebt. Die Modellreihe, die vor allem für ihre hervorragende Geräuschunterdrückung bekannt ist, wird mit diesem Ableger nach oben hin abgerundet. Technisch basiert The Collexion auf dem aktuellen Spitzenmodell WH-1000XM6, setzt jedoch eigene Akzente – vor allem bei Design und Materialien.

Während der reguläre XM6 auf eine Mischung aus Kunststoff und Metall setzt, wählt Sony beim Collexion eine edlere Anmutung. Der Bügel besteht aus sandbestrahltem Edelstahl, was nicht nur für eine hochwertige Haptik sorgt, sondern auch die Stabilität erhöht. Besonders aufwendig gestaltet sich die Polsterung der Ohrmuscheln: Sie sind mit einem einzigartigen Kunstleder überzogen, an dessen Entwicklung Sony eigenen Angaben zufolge rund zwei Jahre gearbeitet hat. Dieses Material soll nicht nur besonders angenehm auf der Haut sein, sondern auch langlebiger als herkömmliches Kunstleder. Der Kopfhörer wird in zwei Farbvarianten angeboten: Platin Weiß und Schwarz. Der Preis liegt mit 630 Euro deutlich über dem des normalen XM6, der bei etwa 400 Euro anzusiedeln ist.

Doch nicht nur optisch hebt sich The Collexion ab. Sony betont, dass das Modell die bestehende Serie perfekt ergänzt, ohne sie zu ersetzen. Es richtet sich an anspruchsvolle Nutzer, die Wert auf exklusive Materialien und ein besonderes Tragegefühl legen. Mit einem Gewicht von nur 315 Gramm bleibt der Kopfhörer trotz der metallenen Bügel erstaunlich leicht – ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz, wie später noch zu sehen sein wird. Geliefert wird The Collexion in einem magnetischen Transportcase, das ebenfalls hochwertig verarbeitet ist und den Kopfhörer sicher auf Reisen schützt.

Parallel zur Einführung des Jubiläumsmodells bringt Sony den regulären WH-1000XM6 in einer neuen Farbvariante namens „Sandstone“ auf den Markt. Diese erdige, helle Nuance ergänzt die bisher erhältlichen Farben Schwarz, Silber sowie verschiedene Sondereditionen. Technisch bleibt das Modell unverändert, sodass Käufer der Sandstone-Version die gleiche exzellente Geräuschunterdrückung und Klangqualität erwarten können wie bei den anderen XM6-Varianten.

Mit The Collexion beweist Sony einmal mehr, dass es im Premium-Kopfhörermarkt nicht nur auf Technik ankommt, sondern auch auf haptische und ästhetische Erlebnisse. Die limitiert wirkende (wenngleich nicht explizit als limitiert bezeichnete) Sonderedition könnte sich besonders für Sammler und Liebhaber hochwertiger Audiogeräte lohnen. Ob der hohe Aufpreis gegenüber dem normalen XM6 gerechtfertigt ist, wird jeder Käufer für sich entscheiden müssen – unbestritten ist jedoch, dass Sony hier ein mutiges Zeichen zum zehnjährigen Bestehen seiner erfolgreichsten Kopfhörerlinie setzt.

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Xiaomis neues Smart-Home-Ökosystem – Geräte, Vernetzung und Steuerung im Fokus

Mit der Vorstellung seiner neuen Reihe vernetzter Haushaltsgeräte untermauert Xiaomi seinen Anspruch, eine zentrale Rolle im modernen Smart Home einzunehmen. Das erweiterte Portfolio, das unter dem strategischen Dach „Human x Car x Home“ läuft, umfasst vier Kernprodukte: die Fernseher der Xiaomi TV S Mini LED Series 2026, die Mijia Side-by-Side Kühl-Gefrierkombination mit 621 Litern Fassungsvermögen, den Mijia Waschtrockner 8 kg sowie den Xiaomi Robot Vacuum H50 Pro. Alle diese Geräte sind nicht als isolierte Einzellösungen gedacht, sondern als Bestandteile eines nahtlos integrierten Ökosystems, das über die zentrale Xiaomi Home App gesteuert wird.

Diese zentrale Steuerung ist ein entscheidender Vorteil für Nutzer, die Wert auf Komfort und Effizienz legen. Über die App lassen sich nicht nur grundlegende Funktionen wie Ein- und Ausschalten oder die Anpassung von Temperaturen vornehmen, sondern auch komplexe Szenarien programmieren. Beispielsweise kann der Roboterstaubsauger automatisch starten, sobald der letzte Bewohner das Haus verlässt, oder der Kühlschrank eine Warnung sendet, wenn die Tür zu lange offen steht. Darüber hinaus unterstützen alle neuen Geräte wichtige Funktionen der modernen Haustechnik: Fernsteuerung von unterwegs, Over-the-Air-Updates (OTA), um die Software stets aktuell zu halten, sowie Sprachsteuerung über die etablierten Assistenten Google Assistant und Amazon Alexa. Dies erlaubt es, Befehle wie „Alexa, schalte den Waschtrockner an“ oder „Hey Google, starte den Reinigungsmodus des Roboters“ ganz natürlich in den Alltag zu integrieren.

Die Vernetzung geht jedoch über die reine Sprachsteuerung hinaus. Xiaomi verspricht eine stärkere Interaktion zwischen den Geräten – ein Ansatz, der als „vernetztes Zuhause“ immer mehr an Bedeutung gewinnt. So könnte der Fernseher bei laufendem Waschgang eine Benachrichtigung einblenden, sobald die Wäsche fertig ist. Oder der Kühlschrank meldet dem Nutzer über die App, wenn das Hygieneprogramm abgeschlossen ist. Diese durchdachte Kommunikation spart Zeit und reduziert die Anzahl der manuellen Eingriffe.

Ein weiterer Pluspunkt der neuen Produktlinie ist die Energieeffizienz. Insbesondere der Mijia Waschtrockner 8 kg unterschreitet die Anforderungen der EU-Energieklasse A um 30 Prozent – eine beachtliche Leistung, die sich langfristig in der Stromrechnung bemerkbar macht. Auch die Kühl-Gefrierkombination nutzt eine Dual-Inverter-Technologie, die nicht nur leiser arbeitet, sondern auch den Stromverbrauch minimiert. Damit reagiert Xiaomi auf den wachsenden Wunsch der Verbraucher nach nachhaltigen und kostensparenden Haushaltsgeräten.

Was die Verfügbarkeit betrifft, so sind der Fernseher und der Saugroboter in Deutschland bereits ab sofort erhältlich, während Kühlschrank und Waschtrockner in Kürze folgen sollen. Interessierte Käufer sollten sich also schon jetzt über die Möglichkeiten informieren, die das Xiaomi-Ökosystem bietet. Die zentrale Steuerung über die App, die Kompatibilität mit gängigen Sprachassistenten und die OTA-Updates machen die Geräte zukunftssicher. Xiaomi zeigt eindrucksvoll, dass ein smartes Zuhause nicht mehr nur eine Vision ist, sondern bereits heute praktisch umsetzbar – und bezahlbar – ist. Mit der Integration in das „Human x Car x Home“-Konzept geht der Hersteller sogar noch einen Schritt weiter und deutet an, dass künftig auch das Automobil eine Brücke zwischen Mensch und Haushalt schlagen könnte. Die vorgestellten Geräte sind daher nicht nur Einzelinnovationen, sondern Bausteine einer umfassenderen digitalen Lebenswelt.

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Design, Display und Verarbeitung – Die neue Redmi Watch 6 im Detail

Xiaomi hat mit der Redmi Watch 6 eine neue Smartwatch vorgestellt, die vor allem durch ihr hochwertiges Display und das durchdachte Gehäusedesign überzeugt. Bereits auf den ersten Blick fällt das großzügig dimensionierte 2,07-Zoll-AMOLED-Display auf, das eine Auflösung von 432 × 514 Pixeln bietet. Dank dieser hohen Pixeldichte erscheinen Texte und Grafiken gestochen scharf, sodass auch kleinere Anzeigen wie Benachrichtigungen oder Trainingsdaten problemlos ablesbar sind. Besonders beeindruckend ist die Bildschirmhelligkeit: Mit maximal 2.000 Nits gehört die Redmi Watch 6 zu den hellsten Smartwatches in ihrer Preisklasse. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt das Display gut erkennbar – ein klarer Vorteil für alle, die viel im Freien unterwegs sind oder gerne bei hellem Tageslicht trainieren.

Die Bildwiederholfrequenz von 60 Hz sorgt für flüssige Animationen, sei es beim Navigieren durch die Menüs oder beim Wechseln der Zifferblätter. Xiaomi gibt zudem an, dass das Display rund 82 Prozent der gesamten Gehäusefront einnimmt – ein bemerkenswert hoher Wert, der für ein modernes, randloses Erscheinungsbild sorgt. Die Abmessungen der Uhr sind mit Bedacht gewählt worden: Das Gehäuse besteht aus einer Aluminiumlegierung, was nicht nur für Stabilität, sondern auch für ein geringes Gewicht sorgt. Mit einer Höhe von nur 9,9 Millimeter liegt die Redmi Watch 6 angenehm flach am Handgelenk an, ohne störend aufzutragen. Das Gewicht ohne Armband beträgt lediglich 31 Gramm, sodass die Uhr auch bei längerem Tragen nicht als belastend empfunden wird.

Zur Bedienung setzt Xiaomi auf eine Kombination aus zwei physischen Tasten und einer drehbaren Krone aus Edelstahl. Diese Krone erlaubt ein präzises Scrollen durch Listen und Menüs, was insbesondere bei der Auswahl von Sportmodi oder beim Durchblättern von Gesundheitsdaten sehr praktisch ist. Die Verarbeitung der Krone macht einen hochwertigen Eindruck – sie läuft geschmeidig und gibt deutlichen taktilen Widerstand. Insgesamt vermittelt die Redmi Watch 6 bereits beim ersten Aufsetzen das Gefühl einer durchdachten, alltagstauglichen Smartwatch, die optisch sowohl im Büro als auch beim Sport eine gute Figur macht. Die Kombination aus Aluminiumrahmen, schlankem Profil und dem brillanten AMOLED-Bildschirm setzt neue Maßstäbe in dieser Preisklasse. Xiaomi zeigt einmal mehr, dass Design und Technologie kein Widerspruch sein müssen.

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Der neue Sennheiser Momentum 5 Wireless – Ein Over-Ear-Kopfhörer mit Wechselakku und starkem ANC

Sennheiser hat mit dem Momentum 5 Wireless die nächste Generation seiner beliebten Over-Ear-Kopfhörer vorgestellt. Das Modell richtet sich an anspruchsvolle Musikfans, die Wert auf mobile Premium-Qualität, lange Laufzeiten und moderne Funktechnik legen. Mit einer Reihe von Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger möchte Sennheiser vor allem in den Bereichen aktive Geräuschunterdrückung, räumliche Audiowiedergabe und Nachhaltigkeit punkten.

Das auffälligste neue Merkmal ist der wechselbare Akku. Der Momentum 5 Wireless verwendet einen Lithium-Ionen-Akku mit 700 mAh, der bei Bedarf vom Nutzer ausgetauscht werden kann. Dies ist in dieser Geräteklasse nach wie vor ungewöhnlich und ein klares Bekenntnis zu Langlebigkeit und Reparierbarkeit. Die Akkulaufzeit gibt Sennheiser mit bis zu 57 Stunden Musikwiedergabe über Bluetooth bei eingeschaltetem ANC an. Das ist zwar eine Stunde weniger als beim Vorgängermodell (60 Stunden), aber immer noch ein Spitzenwert. Eine vollständige Ladung dauert etwa zwei Stunden, während zehn Minuten Ladezeit bereits für bis zu sieben Stunden Wiedergabe ausreichen sollen.

Beim Noise Cancelling legt Sennheiser deutlich nach. Der Momentum 5 Wireless verfügt über ein hybrides, adaptives ANC mit insgesamt acht Mikrofonen – vier auf jeder Seite. Nach Herstellerangaben soll die Geräuschunterdrückung im mittleren Frequenzbereich bis zu dreimal stärker sein als beim Vorgänger. Auch bei Telefonaten sollen die acht Mikrofone in Kombination mit Beamforming für eine verbesserte Sprachverständlichkeit und Windgeräuschunterdrückung sorgen. Zusätzlich gibt es einen Transparenzmodus, der Umgebungsgeräusche gezielt durchlässt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf räumlicher Wiedergabe. Der Momentum 5 Wireless unterstützt 3D Dolby Atmos mit Head Tracking. Das bedeutet, dass sich die Klangbühne bei Kopfbewegungen mitdreht, was ein besonders immersives Erlebnis bei Filmen, Serien und kompatiblen Musikdiensten ermöglicht. Allerdings steht diese Funktion erst nach einem Firmware-Update über die Sennheiser Smart Control Plus App zur Verfügung. Zudem sind eine entsprechende Quelle und Inhalte erforderlich. Dolby Atmos ist also kein universeller Klangmodus für alle Wiedergaben, sondern richtet sich an spezifische Anwendungen.

Für die Musikwiedergabe setzt Sennheiser auf einen dynamischen 42-mm-Treiber, der bereits aus dem Vorgänger bekannt ist. Die Frequenzbereichsangaben: via USB und Bluetooth von 6 Hz bis 40 kHz, per analogem Line-In von 6 Hz bis 22 kHz. Unterstützt werden zahlreiche Codecs, darunter SBC, AAC, aptX, aptX HD, aptX Adaptive, aptX Lossless und Snapdragon Sound. Für HiRes-Audio werden 24 Bit und 96 kHz genannt, wobei die tatsächliche Qualität vom Zuspieler, dem gewählten Codec und der Verbindungsstabilität abhängt. Die Funkbasis bildet Bluetooth 5.4.

Das Gehäuse ist geschlossen mit Bügel, das Gewicht beträgt etwa 290 Gramm. In flach gelegtem Zustand misst der Kopfhörer 18,0 × 19,7 × 4,7 Zentimeter. Zum Lieferumfang gehören ein Ladeetui, ein USB-C-Ladekabel, ein Audiokabel mit 3,5-mm- und 2,5-mm-Steckern sowie Dokumentation. Der Momentum 5 Wireless ist in den Farben Schwarz, Weiß und Denim erhältlich. Der Verkaufspreis in Europa beträgt 399,90 Euro. Vorbestellungen laufen über die Sennheiser-Website und ausgewählte autorisierte Händler.

Für alle, die nicht zwingend die neuesten Features wie aptX Lossless, Spatial Audio oder den wechselbaren Akku benötigen, bleibt der Momentum 4 Wireless eine attraktive Alternative. Dieser ist aktuell für rund 204 Euro erhältlich – etwa 45 Prozent unter dem ursprünglichen Preis von 369,90 Euro.

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Software-Optimierung und erste Schritte gegen ein langsames Notebook

Ein Notebook, das bei jeder Eingabe zögert, kann den Arbeitsfluss erheblich stören. Bevor Sie jedoch teure Hardware nachrüsten oder gar ein neues Gerät kaufen, lohnt sich ein Blick auf die Software-Ebene. Oft liegen die Ursachen für schlechte Performance in unnötigen Hintergrundprozessen, veralteten Treibern oder einem überladenen Betriebssystem. Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie mit gezielten Maßnahmen Ihr Notebook wieder flott machen – ohne gleich den Schraubendreher in die Hand nehmen zu müssen.

1. Neu gekauft und trotzdem langsam? Reklamieren Sie!

Wenn Ihr nagelneues Notebook bereits nach dem Auspacken tröge ist, sollten Sie es nicht einfach hinnehmen. Ein teures Gerät, das mehrere Hundert oder gar Tausend Euro gekostet hat, muss sofort überzeugen. Zwar lassen sich viele Performance-Probleme durch Treiber-Updates oder das Entfernen von vorinstallierter Bloatware beheben, doch nicht jeder Nutzer besitzt das nötige Fachwissen. Sie haben als Kunde das Recht, ein einwandfrei funktionierendes Produkt zu erwarten. Bringen Sie das Gerät also zurück und verlangen Sie entweder eine Reparatur, einen Austausch oder die Rückerstattung des Kaufpreises.

2. Ressourcen-Verbrauch prüfen – der Task-Manager als erster Helfer

Drücken Sie die Tasten Strg + Umschalt + Esc, um den Task-Manager von Windows zu öffnen. Hier sehen Sie auf einen Blick, welche Komponenten – CPU, Arbeitsspeicher, Festplatte oder Grafikkarte – besonders stark ausgelastet sind. Wechseln Sie zur Detailansicht, um einzelne Prozesse nach ihrem Verbrauch zu sortieren. Beenden Sie alle Programme, die Sie gerade nicht benötigen, insbesondere solche, die übermäßig viele Ressourcen fressen.

Bei Browsern oder Bildbearbeitungen wie Paint.NET hilft es bereits, überflüssige Registerkarten oder Ebenen zu schließen. Sollte das Terminieren von Prozessen keine spürbare Verbesserung bringen, und auch andere Tipps zeigen keine Wirkung, dann ist die Hardware schlicht zu schwach für Ihre Anforderungen. In diesem Fall stehen Ihnen drei Alternativen offen:

  • Ältere Windows-Version installieren – davon ist jedoch abzuraten, da diese keine Sicherheitsupdates mehr erhält und die Internetnutzung riskant wird.
  • Leichtgewichtige Software nutzen – lokale Programme mit geringem Ressourcenbedarf oder Cloud-basierte Anwendungen, die Rechenleistung aus dem Internet beziehen.
  • Umstieg auf Linux – Distributionen wie Lubuntu oder Xubuntu erwecken selbst betagte Notebooks zu neuem Leben und sind sicherer als veraltete Windows-Versionen.

3. Autostart aufräumen

Viele Programme nisten sich beim Start Ihres Notebooks im Hintergrund ein und verlangsamen den Hochlauf erheblich. Seit Windows 8 können Sie den Autostart bequem über den Task-Manager verwalten. Rufen Sie diesen entweder über Strg + Umschalt + Esc auf oder geben Sie im Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) den Befehl taskmgr /startup ein. Im Tab „Autostart“ (bzw. „Autostart von Apps“ unter Windows 11 22H2) sehen Sie alle Programme, die beim Systemstart geladen werden. Deaktivieren Sie alles, was Sie nicht unbedingt sofort benötigen – das spart wertvolle Sekunden beim Bootvorgang und entlastet den Arbeitsspeicher.

4. Windows neu installieren und Treiber aktualisieren

Ein über Jahre genutztes Windows sammelt jede Menge digitale Altlasten: nicht mehr benötigte Treiberresten, verwaiste Registrierungseinträge und temporäre Dateien. Eine saubere Neuinstallation des Betriebssystems kann Wunder wirken. Kombinieren Sie diesen Schritt gleich mit einem Upgrade auf die neueste für Ihr Notebook verfügbare Windows-Version. So profitieren Sie von aktuellen Sicherheitspatches und einem frischen System.

Um das Installationsdatum Ihres aktuellen Windows herauszufinden, drücken Sie Windows-Taste + R und geben ein:
cmd /k systeminfo | find „Installationsdatum“
Beachten Sie jedoch, dass dieser Wert nach größeren Feature-Updates überschrieben werden kann.

Für die Neuinstallation stehen mehrere Wege offen: ein bootbarer USB-Stick (erstellt mit dem Tool Rufus), der systeminterne Befehl systemreset (über Ausführen-Dialog) oder das Einbinden einer ISO-Datei per Doppelklick.

Nach der frischen Installation sind unbedingt die aktuellsten Treiber erforderlich. Nur sie lassen die Hardware ihr volles Potenzial ausschöpfen. Für ältere Notebooks, die keine neuen Treiber mehr erhalten, laden Sie zumindest die letzte verfügbare Version von der Herstellerseite herunter. Ein Werkzeug wie der Driver Booster von IObit (trotz Werbeeinblendungen hilfreich) kann diesen Prozess automatisieren.

5. Windows-Update und Drittanbietersoftware auf dem neuesten Stand halten

Rufen Sie die Windows-Update-Funktion auf und installieren Sie alle ausstehenden Patches. Doch Vorsicht: Windows Update kümmert sich nicht um Programme von Drittanbietern wie Browser, Office-Pakete oder Mediaplayer. Hier kommt der moderne Paket-Manager Winget ins Spiel, der seit Windows 11 standardmäßig an Bord ist. Für eine benutzerfreundliche Oberfläche empfehle ich die kostenlose App UnigetUI (ehemals WingetUI). Sie durchsucht Ihre installierte Software nach Updates und erlaubt es, diese mit wenigen Klicks zu aktualisieren.

6. Kurzer Exkurs: Schnellstart aktivieren

Notebooks haben gegenüber Desktop-PCs einen Vorteil: Dank fein abgestimmter Systeme können sie oft schneller booten – besonders wenn Windows im UEFI-Modus läuft und der Schnellstartmodus aktiviert ist. Prüfen Sie dies über Windows-Taste + R und den Befehl powercfg.cpl. Klicken Sie links auf „Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll“. Stellen Sie sicher, dass ein Häkchen bei „Schnellstart aktivieren (empfohlen)“ gesetzt ist. Fehlt es, klicken Sie zuerst auf „Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar“ und setzen dann das Häkchen. Vergessen Sie nicht, die Änderungen zu speichern.

Fazit des ersten Teils

Mit diesen softwareorientierten Maßnahmen – Aufräumen des Autostarts, Neuinstallation von Windows, Treiber-Updates und Aktivierung des Schnellstarts – lässt sich bereits eine deutliche Beschleunigung erreichen. Sollte Ihr Notebook dennoch hinterherhinken, liegt das Problem womöglich tiefer. Im zweiten Artikel widmen wir uns daher der Hardware, der Kühlung sowie fortgeschrittenen Netzwerk- und System-Tuning-Methoden.

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Die versteckte Gefahr: Warum selbst ein Blatt Papier Ihr MacBook-Display zerstören kann

Viele Nutzer von Laptops, insbesondere von besonders flachen Modellen wie dem MacBook von Apple, greifen im Alltag zu einer scheinbar harmlosen Handlung: Sie legen lose Dokumente, Postkarten oder sogar ein einzelnes Blatt Papier zwischen Tastatur und Display, bevor sie das Gerät schließen. Was auf den ersten Blick praktisch erscheint – schließlich ist der Laptop immer griffbereit und das Papier gut verstaut – kann jedoch zu sehr teuren Folgen führen. Bereits im Jahr 2023 warnte Apple auf seiner offiziellen Support-Seite ausdrücklich davor, Gegenstände jeglicher Art zwischen Display und Gehäuse zu belassen. Auch wenn der Hersteller dabei vor allem Kameraabdeckungen, Handballenauflagen oder Tastaturabdeckungen nannte, gilt die Warnung genauso für einfaches Papier.

Der Grund liegt in der extrem schlanken Bauweise moderner Notebooks. Apple erklärt dazu: „Um das schlanke Design von Mac-Notebooks zu ermöglichen, wurde der Abstand zwischen Display und Gehäuse mit äußerst geringen Toleranzen konstruiert.“ Das bedeutet, dass selbst ein hauchdünnes Blatt Papier bereits ausreichen kann, um unzulässigen Druck auf das Displayglas auszuüben. Wenn der Laptop geschlossen wird, fehlt nur ein Bruchteil eines Millimeters an Platz, um das Fremdobjekt schadlos aufzunehmen. Besonders kritisch sind Stellen nahe der Scharniere, wo der Spalt am engsten ist. Genau dort passieren die meisten Schäden.

Ein eindrucksvolles Beispiel lieferte die TikTok-Nutzerin „classicheidi“. Sie legte eine Postkarte zwischen Tastatur und Display ihres MacBook Air, klappte das Gerät zu – und die Glasoberfläche des Bildschirms sprang. Doch nicht nur das Glas war beschädigt: Auch der darunterliegende LCD-Retina-Screen litt unter der Belastung. Eine Reparatur kostet bei Apple in der Regel mehrere Hundert Euro, oft fast so viel wie ein Gebrauchtgerät.

Auch auf Reddit berichten zahlreiche Nutzer von ähnlichen Erlebnissen. Dort wird beispielsweise kontrovers diskutiert, ob eine Tastaturabdeckung beim MacBook sinnvoll ist. Viele Anwender berichten, dass solche Schutzmaßnahmen eher das Gegenteil bewirken. Ein User warnt: „Alles, was die Tastatur und den Bildschirm im geschlossenen Zustand besser schützt, belastet die Scharniere. Es gibt wirklich keinen Bedarf, die Tastatur abzudecken.“ Andere wiederum nutzen dünne Servietten oder Mikrofasertücher, um Schlieren und Abdrücke auf dem Display zu vermeiden. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Je dicker und fester das Material, desto größer das Risiko für bleibende Schäden. Die einzig sichere Lösung ist, den Laptop stets ohne jegliche Einlagen zu schließen und lose Papiere getrennt zu transportieren.