Apple hat mit dem MacBook Air 13 Zoll 2026 die vierte Generation seines beliebten Einsteiger-Notebooks vorgestellt. Die zentrale Neuerung ist einmal mehr der Prozessor – dieses Mal der M5. Doch während jeder neue M-Chip in der Vergangenheit für ein Leistungsplus sorgte, fällt der Sprung beim M5 besonders deutlich aus. Das neue MacBook Air rückt im Arbeitstempo älteren MacBook-Pro-Modellen mit M2- oder M3-Chips dicht auf die Pelle und ist sogar schneller als Geräte mit M1 Pro oder M1 Max. Das ist eine beachtliche Ansage für ein lüfterloses Ultrabook.
Der M5 kommt standardmäßig mit zehn Rechenkernen. Unterschiede gibt es lediglich bei den GrafikKernen: Das getestete Modell (MDHF4D/A) verfügt über zehn GPU-Kerne, während die günstigste Variante mit acht Kernen auskommen muss. Diese zehn Kerne entfalten vor allem in grafikintensiven Anwendungen und beim Spielen eine beeindruckende Wirkung. Im Test von COMPUTER BILD errechnete die Grafikeinheit bei voller nativer Auflösung des 13,6-Zoll-Displays (2560x1664 Pixel) flüssige 57 Bilder pro Sekunde. Das ist fast doppelt so schnell wie der Vorgänger mit M4-Chip, der flüssiges Gaming nur in Full HD ermöglichte. Damit wird das MacBook Air erstmals zu einem ernstzunehmenden Gerät für Gelegenheitsspieler – Titel wie „Civilization VII“ oder „Baldur’s Gate 3“ laufen nun auch auf dem Air in hoher Detailtreue.
Die verbesserte Grafikleistung verdankt das Gerät nicht nur den zusätzlichen Kernen, sondern auch der schnelleren Architektur der M5-GPU. Apple hat offenbar die Speicherbandbreite und die Shader-Leistung optimiert. Das Ergebnis: Selbst anspruchsvolle Videobearbeitung in DaVinci Resolve oder das Rendern von 3D-Modellen in Blender gelingt spürbar flüssiger als noch beim M4. Dennoch bleibt ein wichtiger Unterschied zu den Pro-Modellen bestehen: Das Air besitzt keinen Lüfter. Die Wärme wird passiv über Kühlkörper und das Aluminiumgehäuse abgeführt. Das bedeutet zwar absolute Lautlosigkeit, aber unter längerer Volllast drosselt das System irgendwann die Leistung leicht. Für die allermeisten Nutzer ist das im Alltag nicht relevant, da Lastspitzen meist kurz sind. Wer jedoch stundenlang rendert oder spielt, wird irgendwann einen leichten Leistungsabfall spüren – hier sind die Pro-Modelle mit aktivem Lüfter im Vorteil.
Die Akkulaufzeit fällt im Vergleich zum Vorgänger minimal kürzer aus: Im Test hielt das Air genau 7 Stunden und 1 Minute (beim M4 waren es 7:14 Stunden). Das ist immer noch ein sehr guter Wert. Mit einer Ladung kommt man locker über einen Arbeitstag, vorausgesetzt, der Bildschirm läuft nicht dauerhaft auf maximaler Helligkeit. Aufgeladen wird mit bis zu 76 Watt – ein kräftiges Netzteil lädt den leeren Akku in 1 Stunde und 41 Minuten. Ein 30-Watt-Netzteil benötigt etwa eine halbe Stunde länger. Wichtig zu wissen: Apple legt dem MacBook Air 2026 kein Netzteil mehr bei – wie bei vielen neuen Laptops üblich, muss man es separat erwerben oder ein vorhandenes USB-C-Netzteil nutzen.
Insgesamt setzt das MacBook Air mit M5 neue Maßstäbe in seiner Klasse. Es ist kein reiner Büro-Allrounder mehr, sondern dank der zehn GPU-Kerne auch für kreative und spielerische Nutzer interessant. Dass es dabei völlig geräuschlos arbeitet, ist ein weiteres Plus. Der Preis ist zwar gestiegen (dazu gleich mehr), aber die Leistung rechtfertigt das Upgrade für viele Anwender.
Fokus auf Leistung und Grafik – Der M5 macht das MacBook Air zur Gaming-Maschine
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- Geschrieben von: akku-plus
- Kategorie: Tipps und Anleitungen
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