Auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas sorgte Dell mit der Ankündigung des neuen Alienware m16 R2 für Aufsehen. Jetzt, nur wenige Monate später, ist der lang erwartete Gaming-Laptop tatsächlich auf dem Markt – wenn auch vorerst exklusiv im hauseigenen Dell Online-Shop. Damit wendet sich der Hersteller zunächst an Direktkunden, bevor eine breitere Verfügbarkeit über Fachhändler wahrscheinlich wird. Die Preisgestaltung dürfte sowohl ambitionierte Gamer als auch preisbewusste Käufer genau im Blick haben: Das Einstiegsmodell startet bei 1.899 Euro. Doch Vorsicht: Wer an der Ausstattung zu schrauben beginnt, erlebt schnell einen steilen Preisanstieg. Die derzeit maximal konfigurierbare Version überschreitet sogar die 3.500-Euro-Marke und liegt mit fast 3.700 Euro deutlich im High-End-Segment.
Doch was bietet der Alienware m16 R2 für dieses Geld? Laut Hersteller handelt es sich um ein überarbeitetes Gaming-Notebook, das konsequent auf drei Säulen setzt: Leistung, Flexibilität und Portabilität. Diese Kombination war bei früheren Alienware-Modellen oft eine Herausforderung, da die Geräte traditionell eher klobig und schwer ausfielen. Genau hier setzt die Neuauflage an: Die Gesamtgröße des Geräts wurde im Vergleich zum Vorgänger um 15 Prozent reduziert – ohne dass die charakteristische Alienware-Ästhetik mit den markanten Linien und dem beleuchteten Logo verloren gegangen wäre. Gleichzeitig legte Dell großen Wert auf ein verbessertes Thermomanagement. Eine um 43 Prozent verbesserte Luftzirkulation sorgt für effizientere Kühlung, was besonders bei langen Gaming-Sessions oder rechenintensiven Anwendungen wie Videobearbeitung oder 3D-Modellierung zum Tragen kommt. Weniger Wärme bedeutet nicht nur mehr Komfort, sondern auch eine höhere Lebensdauer der Komponenten.
Unter der Haube arbeiten Intel Core Ultra Prozessoren der H-Serie – eine Architektur, die nicht nur reine Rechenleistung, sondern auch Energieeffizienz verbessern soll. Dazu gesellt sich ein leistungsfähiger 90-Wh-Akku, der mit Schnellladetechnik ausgestattet ist: In nur 35 Minuten soll der Ladezustand auf 80 Prozent ansteigen. Für Gamer, die oft unterwegs sind oder auf LAN-Partys nicht ständig eine Steckdose suchen wollen, ist das ein erheblicher Vorteil. Grafisch übernehmen mobile Nvidia GeForce RTX 40-Serie Grafikkarten das Ruder, wobei die konfigurierbare Spanne bis zur RTX 4070 reicht. Damit lassen sich aktuelle Spiele in WQHD oder sogar 4K mit flüssigen Bildraten darstellen, wobei auch Raytracing und DLSS 3 zum Standard gehören.
Die derzeit teuerste Ausbaustufe des Alienware m16 R2 liest sich wie eine Wunschliste für Hardcore-Enthusiasten: Ein Intel Core Ultra 9 Prozessor, Windows 11 Pro als Betriebssystem, eine Nvidia GeForce RTX 4070 mit 8 GB Grafikspeicher, dazu 32 GB DDR5-RAM und eine riesige 8 TB große SSD. Diese Konfiguration kostet aktuell fast 3.700 Euro – ein stolzer Preis, der allerdings auch kaum Wünsche offenlässt. Ob die exklusive Verfügbarkeit im Dell-Shop die Nachfrage bremst oder eher die Exklusivität unterstreicht, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Mit dem m16 R2 zeigt Dell, dass es im Premium-Gaming-Segment weiterhin ein Wörtchen mitreden will.
Produktneuheit im Fokus – Dell Alienware m16 R2 offiziell erhältlich
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- Geschrieben von: akku-plus
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