Galaxy Unpacked-Vorschau: Neue Falt-Smartphones, Smartwatches, neue S22-Farbe und Kopfhörer?

Das zweite Galaxy Unpacked-Event im Jahr 2022 findet am 10. August statt. Vorgestellt werden wohl neben zwei neuen faltbaren Smartphones auch neue Smartwatches und eine neue Farbe für das Galaxy S22.

Beim Event im Februar hat Samsung die Galaxy S22-Geräte, neue Tablets und viel mehr vorgestellt. Die Vorbereitungen für das nächste Event am 10. August laufen nun bereits auf Hochtouren und auch seitens Samsung gab es einige Leaks, was eigentlich vorgestellt werden könnte.

Das Werbematerial von Samsung zum Galaxy Unpacked-Event im August zeigt vor Allem ein neues Foldable. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um das Galaxy Z Flip 4, das neben seinem größeren Bruder, dem Fold 4, in rund einer Woche vorgestellt werden soll. Was Samsung sonst noch für das große Event auf Lager hat, zeigen wir euch in unserer Event-Vorschau.

Galaxy Z Fold4 und Flip4: Neue Foldables mit kleinen Änderungen
Das Highlight des August-Events sind wohl die neuen Versionen der zwei Foldable-Reihen von Samsung. Das Galaxy Z Fold 4 sowie das Flip 4 dürften aber nach neusten Leaks wohl nur einige kleine Änderungen mit sich bringen – sowohl design- als auch performancetechnisch.

In Sachen Design sind die beiden neuen Geräte ihren Vorgängern sehr ähnlich. Beim Fold 4 bleibt es bei einem kleineren Außendisplay und einem großen, tabletartigen Innendisplay. Das Flip4 behält seinen Formfaktor, dank dem es in der Mitte gefaltet werden kann. Bei beiden Geräten bleiben auch die Kamera-Positionierungen gleich.

Neuster Snapdragon-Prozessor, schnellerer Speicher und S22-Kameras
Selbstverständlich dürfte es sein, dass Samsung bei seinen neuen Foldables den Snapdragon 8+ Gen 1 verbaut, den schnellsten Snapdragon-Prozessor also. Eine Exynos-Version wird es wohl, wie letztes Jahr auch, nicht geben – die Fold- und Flip-Geräte bilden damit eine Ausnahme bei Samsung, denn Smartphones anderer Reihen kommen normalerweise nur in Nordamerika mit einem Snapdragon-Chip auf den Markt.

Was sonst noch erwartet wird? Die Speicherplatzversionen sollen nun bei 128 GB anfangen – womöglich, um die Möglichkeit für eine günstigere Version zu schaffen. Der interne Speicher soll erstmals ein UFS 4.0-Chip sein und somit die doppelte Bandbreite gegenüber UFS 3.1 bieten. Die verbauten Kameras werden wohl dieselben sein, die auch im S22 und S22+ verwendet werden.

Doppelseitiger Fingerabdrucksensor und kleine Neuerungen beim Display
Eine komplette Neuigkeit dürfte beim Galaxy Fold 4 der Fingerabdruckscanner werden. Er soll nicht nur unter dem Display platziert sein, sondern auch beidseitig funktionieren. Das bedeutet, dass sowohl das kleinere Außendisplay als auch das große Innendisplay vom ein und demselben Sensor bedient werden sollen. Daran hat Samsung laut Leaks gearbeitet.

Beim Außendisplay soll es ein paar kleine Neuerungen geben. Es soll insgesamt etwas niedriger und etwas breiter werden – es gibt also eine Änderung beim Formfaktor. Somit wird das gesamte gefaltete Gerät zwar etwas weniger hoch als der Vorgänger, aber dafür ein Stück breiter. Das dürfte den bisher ziemlich seltsamen Look der schmalen Vorderseite etwas mildern.

Galaxy Watch 5 und Watch 5 Pro: Keine Lünette mehr!
Doch weg von den Smartphones: Auch neue Geräte der Galaxy Watch-Reihe sollen heuer vorgestellt werden. Laut neusten Leaks macht Samsung hier einen radikalen Schritt. Denn die Classic-Version, wie sie es bei der Galaxy Watch 4 gab, soll wegfallen und mit ihr die drehbare, physische Lünette, die bisher ein Alleinstellungsmerkmal der Samsung-Smartwatches war.

Statt einer Classic-Variante soll es diesmal eine Pro-Version geben. Sie soll mit 46 mm größer als die Standard-Version mit wahlweise 40 mm oder 44 mm sein. Zu den kleineren Änderungen bei beiden Modellen zählt die Ladegeschwindigkeit, die nun 10 Watt betragen soll. Zudem könnten beide Geräte einen größeren Akku haben.

Watch 5 Pro: Erste robuste Samsung-Smartwatch?
Beim Standard-Modell soll es fast keine Design-Änderungen geben. Die Uhr wird seinem Vorgänger stark ähneln. Anders bei der Galaxy Watch 5 Pro: Hier soll es ein verbessertes, robustes Design geben. Die Displayränder sollen nach oben herausragen und eine physische Schutzbarriere vor Stößen bieten. Zudem gibt es wohl einen neuen, verbesserten Verschlussmechanismus beim Pro-Modell.

Zur Robustheit der Smartwatch soll zudem eine Mischung aus Saphirglas und Titangehäuse beitragen. Es wird keine physische Drehlünette geben, aber die herausragende Displaykante wird wahrscheinlich Platz für eine kapazitive Lünette bieten. Das gibt es schon beim Standard-Modell der Galaxy Watch 4, dank der höheren Displaykante dürfte hier das Benutzererlebnis aber nochmal deutlich besser werden.

Körpertemperatursensor, bessere Akkulaufzeit
Ein weiteres Feature, das von der Galaxy Watch 5 erwartet wird, ist ein Körpertemperatursensor. Damit könnten nicht nur normale Fieber- oder Unterkühlungszustände ohne zusätzliches Thermometer erkannt werden. Auch eine Früherkennung von Covid-19 oder das Tracken des weiblichen Zyklus wäre mit einem Temperatursensor möglich.

Außerdem soll die Akkulaufzeit der Galaxy Watch 5 signifikant besser werden. Die Rede ist von einem Akku mit einer Kapazität von 572 mAh – das sind rund 60% mehr als beim Vorgänger. Damit könnte die Akkulaufzeit bei beiden Modellen auf bis zu drei Tage verlängert werden. Es soll zudem wieder eine LTE- und eine Bluetooth-Version geben.

Sonstiges: Galaxy S22 in Lavendel, Galaxy Buds2 Pro
Die wichtigsten Neuheiten beim Unpacked-Event werden bestimmt die Foldables und die Smartwatches sein. Und sonst? Erwartet wird eine Neuauflage des Galaxy S22. Die einzige Änderung hierbei soll aber eine neue Farbe darstellen: Das Smartphone wird in Lavendel erhältlich sein.

In den vergangenen Wochen wurde zudem mehrmals eine neue Version der Galaxy Buds Pro geleaked. Ein 3D-Render zeigte ein leicht erneuertes Design mit einem herausragenden Flügel. Welche neuen Features die In-Ear-Kopfhörer bieten könnten und ob sie überhaupt am 10. August vorgestellt werden, ist leider nicht bekannt – Samsung hat bei seinen Earbuds schließlich eine ziemlich irreguläre Releasetaktik.

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